Foglie, riposano sulle rocce, in fondo al fiume, 2025, N. Joso, tecnica mista su metallo, 75x100cm
Steine hart und grau, wurzeln tief in der Erde, ewige Stille, 2025, tecnica mista su carta, 75x100cm
Ognuno sta solo sul cuor della terra trafitto da un raggio di sole es è subito sera, S. Quasimodo, 2025, tecnica mista su metallo, 75x100cm
Fiume d’estate, l’estremità di una catena rossa, immersa nell’acqua, Y. Sheishi, 2025, tecnica mista su Metallo, 75x100cm
Sette foglie nell’acqua, fiori amici danzano, l’estate dipinge, 2025, Tecnica mista su metallo, 75x100cm
, 2020, tecnica mista su carta, 91x120cm
M’illumino d’immenso, G. Ungaretti, 2025, tecnica mista su metallo, 75x100cm
Della frescura faccio la mia casa, e qui riposo, M. Basho, 2025, tecnica mista su metallo, 75x100cm
Flussbett, 2025, tecnica mista su metallo, 75x100cm
HAIKUS BILDER, 2025
75 × 100 cm, Mischtechnik auf Alu-Dibond
Der Ursprung dieser Bildserie liegt in der Natur – am Fluss, in den Wäldern und in der offenen Landschaft. Natürliche Fundstücke werden gesammelt, arrangiert und wie kleine Szenen in der Landschaft inszeniert. Diese vergänglichen Landart-Kompositionen werden fotografisch festgehalten. Die Drucke auf Alu-Dibond bilden die Grundlage der Arbeiten.
In einem weiteren Schritt werden die Dibond-Oberflächen im Atelier mit einer von der Künstlerin entwickelten Technik bearbeitet. Farben und Formen überlagern die fotografische Basis, greifen in sie ein und lassen sie zugleich stellenweise frei sichtbar.
Die Struktur der Arbeiten orientiert sich am Haiku, einer traditionellen japanischen Gedichtform aus drei Zeilen mit klarer rhythmischer Ordnung. Analog dazu entstehen die Werke in drei aufeinanderfolgenden Schritten: Landart in der Natur, fotografische Aufnahme und künstlerische Bearbeitung im Atelier.
Auch die Titel der Werke folgen dieser poetischen Spur: Sie stammen aus Haikus japanischer Meister, aus Gedichten der italienischen Lyriker Giuseppe Ungaretti und Salvatore Quasimodo oder aus neu erfundenen Dreizeilern.
Chiara Fiorini, 2026
„Die auf Alu-Dibond entstandene Serie entfaltet eine stille, konzentrierte Bildsprache, die sich an der Form des Haikus inspiriert. Wie das japanische Lyrik auf drei Zeilen arbeitet Fiorini mit Verdichtung: wenige Elemente, bewusst gesetzte Leeren, eine fast meditative Klarheit. Das robuste, kühl wirkende Alu-Dibond wird dabei zum Gegenpol zu den zarten, organischen Motiven, die über seine Oberfläche zu schweben scheinen. Kleine Steine, Blätter, Wasserlinien, architektonische Silhouetten. Alles ist reduziert auf das Wesentliche, und gerade dadurch umso eindringlicher.“
Tania Di Brita, 2026, Extrakt vom Text der Ausstellungsleporello







